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14. Film-Klavierabend Platzreservationen zu den Konzerten
sind möglich unter 0049(0)7624 –
989460 oder info@institut-fuer-bildnerisches-denken.de
Eintritt frei;
ein Beitrag in die Institutskasse ist erwünscht. /
Nach den Konzerten Apéro. |
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WILFRIED KAETS
/ Köln Samstag, 5. März 2005, 20 Uhr |
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Programm: |
Experimentelle Stummfilme der
französischen und deutschen Avantgarde der zwanziger
Jahre mit Livemusik. I. Abstrakte Filme Opus I – II – III - Walter Ruttmann (D 1923–25) II Absolute Filme Alles dreht sich, alles bewegt
sich - Hans Richter (D 1929) Jeux de
reflets et de la vitesse - Henri Chomette (F 1923–25) Cinq minutes
de cinéma pur -
Henri Chomette (F 1926) III Dadaistische Filme L’étoile de mer - Man Ray (F 1928) Vormittagsspuk - Hans Richter (D 1927/28) |
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Im Zusammenhang mit der aktuellen Ausstellung „Computeranimation“
des Düsseldorfer Künstlers Norbert Kraus bietet das Institut für
bildnerisches Denken einen ganz besonderen Klavierabend. Der Kölner
Regionalkantor Wilfried Kaets, bekannt in Grenzach-Wyhlen durch seine
spektakuläre Orgelimprovisation zum Film „Jeanne d’Arc“ in der Kirche St.
Michael vor vier Jahren, spielt im Institut zu experimentellen Stummfilmen
der französischen und deutschen Avantgarde der zwanziger Jahre auf dem Klavier
in Verbindung mit elektronischen Klängen. Es werden Filme von Man Ray, Hans
Richter, Walter Ruttmann, Fernand Legér und Henri Chomette zu sehen sein, die
zwischen 1923 und 1929 entstanden sind. Das Programm beinhaltet abstrakte, absolute
und dadaistische Filme und könnte überschrieben sein mit dem Titel Augenlust,
Filmkunst, Ohrenlust. Es vermittelt zwischen gleichzeitig und doch
ausgesprochen eigenständig arbeitenden französischen und deutschen
Filmexperimentatoren, die vor 80 Jahren filmische Grundlagen erforschten. Die
mittlerweile klassischen Studien von Eggeling, Ruttmann und Fischinger z. B.,
sind die frühesten erhaltenen abstrakten Filme. Es wird beim Ansehen
deutlich, wie sehr diese Werke im Zentrum der Entwicklung der modernen Kunst
standen und als wesentliche Wegbereiter des modernen Werbefilms
vorauswirkten. Titel wie „Diagonal-Symphonie“, Rhythmus 21“ oder „Opus 1“
deuteten darauf hin, dass es ihnen um eine Art visueller Musik ging. Diese
Bestrebung allerdings teilten sie mit ihren französischen Kollegen. Viele Filme dieser Künstler wurden damals verboten. Sie
waren zu gefährlich, zu umstürzlerisch. Darum waren sie fast nur in Filmstudios
oder im kleinen Kreis zu sehen. Wilfried Kaets hat bei so renommierten Organisten wie
Olivier Latry in Paris, Heinrich Riethmüller in Berlin und Petr Eben in Prag
studiert. Er ist zudem ein hervorragender Kenner des Stummfilms und seine begleitenden
Improvisationskünste auf allen Arten von Tasteninstrumenten sind bekannt. So
verspricht dieser Film-Musik-Abend ein abenteuerliches Erlebnis zu werden. |
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