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Kurzdarstellung
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1993 bezog der Bildhauer Gerd Jansen mit seiner
Familie unweit von Basel, in Grenzach-Wyhlen, das Haus in der Bergstraße 11.
In den Folgejahren schuf er neben seiner künstlerischen Arbeit die baulichen
Voraussetzungen für das im Jahr 2000 von ihm und seiner Frau, der Pianistin Christine Jansen, gegründete
und privat organisierte Institut für
bildnerisches Denken. Der neuzeitliche Wunsch,
das subjektive Reich von Imagination und Kunst von dem des berechnenden
Verstehens der Wissenschaft zu trennen, ist in seiner Radikalität nicht in
Erfüllung gegangen. Vielmehr haben sich seit Urzeiten Wahrnehmen, Denken und
Handeln als untrennbar und in dieser Einheit als über-lebenswichtig erwiesen,
wobei das durch Intuition und Ratio geleitete Handeln das sichere Gefühl
vermittelte, in eine Ganzheit eingefügt zu sein. Bildnerisches Denken ist
ein Denken auf der Grundlage praktischen Erfahrens im Schaffensprozess
selbst. Die Idee im Spannungsfeld zwischen intuitiv Erspürtem und rational
Erdachtem sucht die ihr gemäße Form
der Anschaulichkeit im bildnerischen Prozess. Die Komplementarität aus
Wahrnehmen, Denken und Handeln bedingt, dass praktische künstlerische
Betätigung nicht ohne theoretische Auseinandersetzung möglich ist. - Keine
Kunst ohne Wissenschaft und keine Wissenschaft ohne Kunst. Der Name Institut
für bildnerisches Denken steht für diese einheitliche Erkenntnisbestrebung. |
In den 25 Ausstellungen
der Jahre 2000 bis 2008 zeigte Gerd Jansen neben eigenen Arbeiten
hauptsächlich Arbeiten von Künstlerkollegen. Das dadurch immer stärker
werdende Interesse der Öffentlichkeit und die damit verbundenen
Verpflichtungen der eigenen Arbeit gegenüber, veranlasste Gerd Jansen das
Institut zu einem Ausstellungsort
hauptsächlich der eigenen Werke zu machen, um vor allem seine
Auffassung von der auf Zahlen gegründeten Bildkomposition deutlicher
herausstellen zu können. Der letzte Schritt in dieser Entwicklung, brachte
dann die ausschließliche Präsentation des Projekts countune, in welchem
Gerd Jansen seine gesammelten künstlerischen und organisatorischen
Erfahrungen seit 2009 konzentriert. Mit seiner Frau Christine
Jansen teilt Gerd Jansen ein sehr großes Interesse an der Musik (welche ihn
bereits in jungen Jahren zur Suche nach Bildkompositionssystemen ermuntert
hatte). Nachdem in den ersten Institutsjahren auch kammermusikalische
Konzerte stattgefunden hatten, spezialisierten sie sich auf die
Solo-Klaviermusik und betreiben seit einigen Jahren die nahezu umfangreichste
Klavier-Solo-Reihe in der Region mit Pianisten aus der ganzen Welt. Die Idee
ist, dem Publikum die Klaviermusik möglichst umfangreich im eher intimen
Rahmen von Klavierabenden (etwa im Franz-Liszt-Salon-Stil) zu präsentieren
und nach jedem Konzert bei einem Apéro dem Publikum auch eine
Austauschmöglichkeit mit dem Pianisten zu geben. |
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Kontakt
und Lageplan
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Institut für bildnerisches Denken
Leitung: Gerd Jansen Bergstraße 11 D – 79639 Grenzach-Wyhlen 0049 (0)7624-989460 www.institut-fuer-bildnerisches-denken.de info@institut-fuer-bildnerisches-denken.de |
Öffnungszeiten: Ausstellungsbesuche und Führungen nach Absprache
0049 (0)7624-989460 |
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